Für wen sich die E-Zigarette nicht eignet

E-Zigaretten

Die E-Zigarette ist als ganz offenbar gesundheitlich weit weniger bedenkliches Produkt als die Tabakzigarette in diesen Tagen en vogue und die Angebote im Internet oder beim Fachhändler vor Ort werden immer vielseitiger. Grundsätzlich sollte man aber bedenken, dass alle Risiken bisher nicht auf dem Tisch liegen und es unter Umständen zu Komplikationen durch das Einatmen des Dampfes kommen kann, die wohl erst in ein paar Jahren und nach vielen Tests wirklich verstanden werden.

Deshalb gilt zuallerst: Kinder und Jugendliche sollte wie bei der klassischen Kippe auch lieber die Finger vom Rauchen lassen! Zwar enthält die elektronische Zigarette bei weitem viel weniger Chemikalien als das beim Tabak der Fall sein mag, doch zum einen ist das in der elektronischen Dampfvariante enthaltene Propylenglykol noch nicht vollständig erforscht und in seinen Auswirkungen verstanden, zum anderen droht natürlich auch eine Nikotinvergiftung, vor allem dann, wenn der Dampfer sich für ein Liquid entscheidet, dass mit Nikotin versetzt ist. Junge Menschen können die Dosierung wahrscheinlich kaum abschätzen und so ist das Produkt auch völlig zu Recht vom Verkauf an diesen Personenkreis ausgeschlossen.

Auch sehr starke Raucher könnten bei der E-Zigarette zunächst Probleme bekommen, denn selbstverständlich schmeckt das Verdampfen trotz des auf Wunsch vorhandenen Nikotins nicht so wie ein Tabakglimmstengel und so wird sich mancher Kettenraucher mit Sicherheit nach einer richtigen Lunte sehnen. Trotzdem ist die Elektro-Zigarette zum Abgewöhnen durchaus geeignet, wobei man jedoch bei sehr starkem Rauchverhalten eine begleitende Therapie, etwa durch Hypnose oder Nikotinpflaster anstreben sollte.

Und nicht zuletzt ist die E-Zigarette für alle Menschen ungeeignet, die gesundheitliche Probleme mit dem Herz-Kreislaufsystem, der Lunge oder auch mit einer auf Propylenglykol und Nikotin basierenden Allergie haben. Obwohl man auf den Einsatz von Nikotin verzichten kann, sind die Liquids und das ganze System mit einer Verdampfung und damit mit einer Aufnahme von Dampf verbunden, was in einigen Fällen zu Belastungen führen kann.

Umfangreichere Informationen über die elektrische Zigarette finden Sie auf dem Weblog E-Zigarettenguru, der von aktiven E-Dampfern geführt wird. Dort finden Sie auch Testberichte zu gängigen Modellen, eine Liste vertrauenswürdiger e-Zigaretten-Shops und vieles mehr. Ein Besuch beim E-Zigarettenguru lohnt sich immer!

Stephanie Hofschlaeger über pixelio.de

Die Kosten der E-Zigarette

E-Zigarette Kosten

Wer sich den Tabakglimmstengel abgewöhnen, dabei jedoch nicht auf ein ausgesprochen genußvolles Raucherlebnis verzichten möchte, für den ist die E-Zigarette mit Sicherheit eine sehr interessante Alternative. Freilich stellen sich viele Leute die Frage nach den Kosten solcher Dampfsysteme und verknüpfen ihre Entscheidung mit den entsprechenden Informationen.

Dabei gilt es zu zunächst zu beachten, dass die höchsten Kosten bei der elektrischen Zigarette in der Anschaffung selbst bestehen. Schließlich erwirbt man nicht einfach eine Schachtel Kippen, sondern ein kleines technisches Wunderwerk und das hat selbstverständlich auch seinen Preis. Allerdings wird schnell klar, dass bei Anschaffungskosten von nicht mehr als 75 Euro für ein Starterset, das zudem viele Jahre haltbar ist, von wirklich hohen finanziellen Belastungen nicht die Rede sein kann. 75 Euro sind bei den heutigen Preisen für Zigaretten schon nach nicht einmal 15 Schachteln erreicht und darüber hinaus vermeidet man mit der E-Zigarette in jedem Fall das Einatmen all der berüchtigten chemischen Substanzen, die nunmal bei der Verbrennung von Tabakrauch entstehen.

In einem Starterset für den genannten Preis sind deshalb bereits Ladegeräte sowohl für das Netz wie auch für den praktischen USB-Anschluss vorhanden, dazu gibt es oft gleich mehrere Akkus und natürlich den Verdampfer selbst. Es empfiehlt sich der Kauf eines Premium-Sets, dass zum genannten Preis zu haben ist, denn dann stimmen Qualität und Leistung, wobei es natürlich auch preiswertere Ausgaben gerade im Internet zu erwerben gibt.

Ein wichtiger Aspekt ist auch das Depot selbst, denn dieses beinhaltet das Liquid und verspricht so das aromatische Dampferlebnis, gleich ob man sich nun für eine fruchtige, herbe oder eben auch dem Tabak verwandte Note entscheiden mag. Depots kann man befüllt erwerben und findet dazu im Netz oder auch beim Fachhändler jede Menge verschiedene Angebote, die sich gerade vor Ort auch gut und gern antesten lassen. Es ist aber auch möglich, die Depots zusammen zu mischen und selbst zu befüllen, was manchen leichter, anderen etwas schwerer fällt. Selbstbefüllung ist natürlich billiger und senkt die ohnehin schon geringen Gesamtkosten noch um ein weiteres gutes Stück.

Esther Stosch über pixelio.de

Der Tag der letzten Zigarette

letzte Zigarette

Die Entscheidung mit dem Rauchen aufzuhören ist gefallen. Der Stichtag wurde ins Auge gefasst und ist schnell näher gerückt. Schließlich ist es soweit: es ist nur noch eine einzige Zigarette in der Packung. Es soll die letzte sein. Soll man diesen allerletzten Rauchgenuss noch einmal ganz besonders zelebrieren? Hat es eventuell sogar Auswirkungen auf die Entwöhnungsphase, wie diese letzte Zigarette geraucht wird?

Die Art und Weise kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst erinnere mich ziemlich genau an diesen Moment, als ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Ich habe mir Zeit genommen und meine letzte Zigarette beinahe schon ehrfürchtig betrachtet und noch einmal daran geschnuppert. Zugegeben, ich habe jahrelang stark und mit Genuss geraucht aber irgendwann hatte ich einfach genug und wusste, dass sich etwas ändern muss. Mein Raucherhusten war immer schlimmer geworden und ich habe mich insgesamt körperlich nicht mehr besonders gut gefühlt.

Zurück zu der Geschichte über meine letzte Zigarette: schließlich kam der Moment des Anzündens und ich muss zugeben, beim ersten Zug wurde mir bewusst, dass ich schon lange keine Zigarette mehr derart bewusst geraucht hatte. Jedes Inhalieren und jedes Ausatmen war ein ganz besonderes Geschmackserlebnis und ja, mir sind einige Momente durch den Kopf gegangen. – Erinnerungen an meine Raucher-Karriere mit allen Höhen und Tiefen des Lebens.

Dann hieß es nach einigen genüsslichen Minuten endgültig Abschied zu nehmen.

Ich habe seit diesem Moment, der mittlerweile über 2 Jahre zurück liegt, keine einzige Zigarette mehr geraucht. Dieses bewusste Beenden meines Raucherlebens scheint mir irgendwie dabei geholfen zu haben, mich auf meinen neuen Lebensabschnitt als Nichtraucher vorzubereiten. Für mich ist das Thema abgeschlossen. Ich möchte dennoch erwähnen, dass ich mich nicht wie einige andere Ex-Raucher zum fast schon militanten Anti-Raucher entwickelt habe. Ich habe nach wie vor viele Freunde und Bekannte, die rauchen. Und ich gönne ihnen ihre „Rauch-Momente“.

Gründe mit dem Rauchen aufzuhören

Mit dem Rauchen aufhören

Passionierte Raucher finden immer wieder gute Gründe sich ihre Sucht schön zu reden. Nicht zuletzt deshalb scheitern auch so viele Versuche mit dem Rauchen aufzuhören. Der Ernst der Lage wird dabei völlig unterschätzt und letztendlich reden sich Raucher sogar ein etwas zu verlieren, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Dem ist aber nicht so und die nachfolgend aufgelisteten Gründe sollten Sie in Ihrem Entschluss bestärken endlich zum Nichtraucher zu werden.

Der Zigarettenrauch schädigt die Bronchien und Lungenbläschen derart, dass Lungenkrebs viel leichter entstehen kann. Lungenkrebs ist eine tödlich verlaufende Krankheit. Nach der Diagnose überleben weniger als 10 Prozent der Patienten die nächsten 5 Jahre.

Das Nikotin verschlechtert die Durchblutung, wodurch das Risiko einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden, um ein Vielfaches ansteigt. Diese Durchblutungsstörungen können auch zu dem bekannten Raucherbein und letztlich sogar zu einer Amputation führen. Weniger harmlose aber dennoch unangenehme Begleiterscheinungen der mangelhaften Durchblutung sind kalte Füße und Hände, allgemeine Unsportlichkeit und ein fahles, schlaffes Hautbild.

Der Zigarettenrauch schädigt die Stimmbänder und den Kehlkopf, wodurch es zu einem totalen Stimmverlust kommen kann. Die Heilungschancen bei Kehlkopfkrebs sind ähnlich gering wie bei Lungenkrebs.

In einer Schwangerschaft wird durch Rauchen das ungeborene Kind stark geschädigt. Das Nikotin beeinträchtigt die normale kindliche Entwicklung und das Baby wird nikotinabhängig auf die Welt kommen und tatsächlich unter Entzugserscheinungen leiden.

Da der Rauchgeruch im Mund und den Atemwegen hängen bleibt, fördert Rauchen Mundgeruch. Und natürlich steckt der unangenehme Geruch auch ständig in den Haaren und der Kleidung. Schließlich sollte man sich auch immer bewusst machen, dass man als Raucher seine Familie, Freunde und Arbeitskollegen schädigt, da man sie ständig zum Passivrauchen zwingt.

Sicherlich erfordert es einiges an Stärke und Selbstdisziplin um mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie sich aber ständig daran erinnern, wie viele gute und schwerwiegende Gründe gegen das Rauchen sprechen, werden sicherlich auch Sie erfolgreich den Absprung schaffen.